Wasser-Wissen-Newsletter
Nr. 161

(17.02.2006)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nicht nur, dass CO2 im Meer langsamer fixiert wird als bisher angenommen, auch entstand auch eine neue Theorie das CO2 durch Beeinflussung von Pflanzen den Ablaufs des Wassers in Richtung Meere begünstigt. Weiterhin zwei PDF´s zur Klärschlammentsorgung.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

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Schlagzeilen der letzten Woche

  • Noch mehr Energie aus Abwasser
  • Biologische Kleinkläranlage ohne Strom
  • Wie CO2 die Meere füllt " Die lange Reise zum Meeresboden
  • Mit der Flut leben " Neuer Chemieunfall in China
  • Wird der Viktoriasee zum Auslaufmodell?
  • Hannovers Klärschlamm hat jetzt ein Qualitätssiegel

Siehe:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2006/news2006.htm 

 

Symposium Klärschlammentsorgung: Eine Bestandsaufnahme

Seit geraumer Zeit steht die Klärschlammentsorgung in der Diskussion und unterschiedliche Grenzwertvorschläge für die Klärschlammverwertung stehen im Raum. Was hat diese mittlerweile nun mehrjährige Diskussion tatsächlich gebracht? Hat sie zu neuen Erkenntnissen geführt? Es werden Referenten aller in die Klärschlammentsorgung involvierten Parteien Gehör finden, sodass wir eine spannende Veranstaltung erwarten, die die Diskussion zur Klärschlammentsorgung ein gutes Stück voranbringen wird. Das Symposium wird vom Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen und dem Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ausgerichtet.

http://www.isa.rwth-aachen.de/index.php?option=com_content&task= blogcategory&id=228&Itemid=288&lang=de     

 

Perspektiven der solaren Klärschlammtrocknung

Ziel der Studie ist es , die Machbarkeit der Anwendung solarer Klärschlammtrocknung in Bremen zu bewerten. Gleichzeitig werden hierdurch die Potentiale der Solaren Klärschlammtrocknung für den Norddeutschen Raum, insbesondere unter Berücksichtigung der hier vorliegenden klimatischen Bedingungen, aufgezeigt.

http://www.energiekonsens.de/Downloads/Projekte/Solare_ Klaerschlammtrocknung-Machbarkeitsstudie.pdf  

 

Stoffliche und energetische Verwertung von Klärschlamm durch Vergasung (EKVA)

Von den verbleibenden Entsorgungswegen gilt die Klärschlammvergasung als konsequente Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und überdies durch die Verwertung "nachwachsender Rohstoffe" als ein Beitrag zur CO2- Ausstoßverminderung. Beim Zweckverband Abwasserreinigung Balingen, Baden Württemberg, führte diese Erkenntnis vor Jahren schon zur Weichenstellung für die (solare) Schlammtrocknung mit anschließender Klärschlammvergasung. Diese Form der stofflichen und energetischen Verwertung ermöglicht die Nutzung des Klärschlammes als zusätzliche Energiequelle und hilft, die bestehende Wärme- und Stromlücke auf der Kläranlage zu schließen. Im dem PDF werden die Erfahrungen mit einer Pilotanlage zur Klärschlammvergasung - von Planungsgedanken bis zur Betriebsgenehmigung - beschrieben.

http://www.goetzelmann-partner.de/deutsch/ unternehmen/texte/vortrag_ekva.pdf   

 

Eröffnungsfeier des "Zentrums für Wasserforschung der Universität Freiburg (ZWF)"

Nach mehrjähriger intensiver Vorbereitung wurde an der Universität Freiburg ein Zentrum für Wasserforschung (ZWF) gegründet. Das interdisziplinäre Kompetenzzentrum hat die Aufgabe, die hohen Potenziale in Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis, die die Region Freiburg bietet, zu bündeln und in einem Kommunikationsnetzwerk zu koordinieren.

 

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team