Wasser-Wissen-Newsletter
Nr. 155

(16.12.2005)


Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem letztem Newsletter des Jahres danken wir Ihnen für Ihr Interesse und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins neue Jahr. Siehe auch den Weihnachtsgruß von Prof. Räbiger.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

--------

Schlagzeilen der letzten Woche

  • Las Vegas - geht der Wüstenmetropole das Wasser aus?
  • Nach VG-Urteil in Freiburg rechnet der Umweltverband mit neuen Gebührenordnungen in viele Gemeinden
  • Raubbau an der Natur macht Menschen krank

Siehe:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2005/news2005.htm

 

Wasseraufbereitung - im Roh- und Abwasser

Viele Jahre lang schenkte man persistenten Reststoffen, auch Spuren- oder Mikroschadstoffe genannt, die in den Kläranlagenabläufen vorhanden waren, wenig Beachtung. Dennoch waren die Kläranlagenabläufe bereits sehr früh als einer der Haupteintragspfade von Mikroschadstoffen in die Umwelt erkannt worden, es fehlte aber an qualifizierter Analytik, die Schadstoffe nachzuweisen und zu identifizieren. Biologische Tests zeigten im Bereich kommunaler Abwässer in der Regel aber keine akuten Wirkungen an:

http://www0.gsf.de/flugs/wasser/49_64.pdf 

 

Möglichkeiten der Membrantechnik bei der Elimination von endokrinen Substanzen

Ein 39 Folien umfassendes Referat, welches einen guten Einblick in die Möglichkeiten der Elimination endokriner Substanzen durch Membrantechnik gibt wurde während des WWI- Kooperationsforums gehalten.

http://wasser.nrw.de/fileadmin/Dateien/Veranstaltungen/Rueckblick/2004/20040330/Melin.pdf

 

Weihnachtsgruß des Leiters des Instituts für Umweltverfahrenstechnik (IUV)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Wasser-Wissen-Leser, ein Jahr vollerVeränderungen für das Land neigt sich dem Ende. So sehr es eine Widerholung ist, so sehr muss es dennoch erwähnt werden: Auch dieses Jahr ist im globalen Wasserbereich die Bedarfsliste drastisch weiter gestiegen. Und bei aller bestehenden Innovation und Know-How insbesondere in der exportorientierten deutschen Wirtschaft wird der Bedarf nach weiteren Innovationen bei gleichzeitiger Innovationszeitverkürzung immer größer. Und mehr als je zuvor wurde auch in diesem Jahr deutlich, dass Forschung und Wissenschaft im Bereich Wasser und Abwasser auch eine Forschung und Wissenschaft für den weltweiten Frieden ist. Tsunami, Erdebeben und Industriekatastrophen zeigen immer deutlicher die Anfälligkeit unserer Wasserversorgung. Nicht nur die neue Bundesregierung hat schwere Aufgaben zu meistern.

Auch im Wasser-Wissen-Team gibt es eine Veränderung. Unser langjähriger Mitarbeiter und Mitbegründer des Wasser-Wissen-Projektes Dr. Y. Özoguz verlässt mit dieser Rundmail das Institut für Umweltverfahrenstechnik (IUV). Wir wünschen ihm viel Erfolg für seinen weiteren Lebensweg und werden versuchen, die hohe Qualität seiner bisherigen Arbeit bestmöglich weiter zu entwickeln.

Unser Dank gilt allen Unterstützern und Kooperationspartnern des IUV, insbesondere auch den Förderern von Wasser-Wissen, die durch ihre Förderung ein inzwischen fünfjähriges Projekt maßgeblich mittragen. Wir hoffen Ihnen auch weiterhin durch die beständige Weiterentwicklung ein attraktives und hilfreiches Internetangebot anbieten zu können.

Im Namen des gesamten IUV und des Wasser-Wissen-Teams wünsche ich Ihnen und uns allen eine friedvolle Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr und einen Frieden, in dem wir die Probleme der Zeit gemeinsam lösen.

Prof. Dr. Norbert Räbiger

 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team