Wasser-Wissen-Newsletter
Nr. 145

(23.9.2005)


Sehr geehrte Damen und Herren,

Gebannt schauen wir dieser Tage einmal mehr auf die Natur, und der BMBF fördert diesen Blick, wenn er innovativ ist.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

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Schlagzeilen der letzten Woche

  • Wasser macht schnell
  • Wirkstoffe in der aquatischen Umwelt
  • Flutwarnung für Yangtse soll Katastrophe verhindern

 

Meerwasserentsalzungsmodul von Informatikern

Im Rahmen eines Prozessorprojektes in der Technischen Informatik an der Humboldt-Universität Berlin haben Studenten eine Ausarbeitung zu einem Meerwasserentsalzungsmodul veröffentlicht unter:

http://www.informatik.hu-berlin.de/~buerscha/meerwasser.pdf

 

Stand der Normung für Kleinkläranlagen

Eine 10 Folien umfassende Präsentation zum Thema: "Stand der Normung für Kleinkläranlagen" wurde vom Anfang des Jahres vom Bayerisches Landesamt für Wasserwirtschaft veröffentlicht unter:

https://sslapplis.bayern.de/rzkka/downloads/Stand_der_Normung.pdf 

 

Einträge von Kupfer, Zink und Blei in Gewässer

Das Umweltbundesamt hat eine aktuellen (August 2005) und 329!-Seiten umfassenden Forschungsbericht zum Thema "Einträge von Kupfer, Zink und Blei in Gewässer und Böden - Analyse der Emissionspfade und möglicher Emissionsminderungsmaßnahmen" vollständig veröffentlicht unter:

http://www.umweltbundesamt.org/fpdf-l/2936.pdf 

 

Vorlesung Wasserhygiene

Eine sehr anschauliche und aktuelle Vorlesung mit dem Titel "Wasserhygiene" des Max von Pettenkofer-Instituts für Hygiene und medizinische Mikrobiologie (Universität München) umfasst 40 Folien und wurde in die Linkliste Vorlesungen (unter dem Stichwort Trinkwasser) mit aufgenommen:

http://www.wasser-wissen.de/linklisten/vorlesungen.htm

 

Neue BMBF-Förderung "Bionik - Innovation aus der Natur"

Das BMBF hat seine neue Förderrichtlinie zum Ideenwettbewerb " Bionik - Innovation aus der Natur " im Rahmenprogramm "Biotechnologie - Chancen nutzen und gestalten" bekannt gegeben.

Gegenstand der Förderung sind praxisorientierte Untersuchungen von Konstruktionen, Verfahren und Entwicklungsprinzipien biologischer Systeme, die zur Lösung technischer Probleme führen (Machbarkeitsstudien im Vorfeld späterer FuE-Aktivitäten). Damit soll die Lücke zwischen reiner Grundlagenforschung und marktnaher Forschung und Entwicklung geschlossen werden. Die Ideen müssen durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Entwicklungsrisiko und ein hohes Nutzungspotenzial für die spätere wirtschaftliche Umsetzung gekennzeichnet sein. Um das hohe Innovationspotenzial insbesondere von neuen Forschungsansätzen effektiv zu nutzen, zielt die Maßnahme darauf ab, die Entwicklung von Ideen aus der interdisziplinären Zusammenarbeit und der Kreativität von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren anzustoßen. Dies soll im Rahmen von Machbarkeitstudien als praxisorientierte Untersuchungen zur Verwertbarkeit von Konstruktionen, Verfahren und Entwicklungsprinzipien biologischer Systeme für die Lösung technischer Probleme geschehen.

Mehr dazu siehe:

http://www.bmbf.de/foerderungen/5114.php

 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche

Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team