Wasser-Wissen-Newsletter
Nr. 118

(11.3.2005)


Sehr geehrte Damen und Herren,

Innovative Technologien für aufstrebende Entwicklungsländer ist sicherlich der richtige Ansatz für den Exportweltmeister, auch im Bereich Wasser und Abwasser, und in entwickelten Ländern kann man mit dem Wassertropfen Achterbahn fahren.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

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Schlagzeilen der letzten Woche

  • Expo: Achterbahnfahrt im Wassertropfen
  • Das kurze Gedächtnis des Wassers
  • Trotz Ökomaßnahmen noch zu viel Gift im Wasser
  • Abwasserkanal - Von der Kloake zum natürlichen Fluss
  • Wasserversorgung in Peking: Gemeinschaftsprojekt gestartet
  • Uni DuE: Neuer Masterstudiengang Wassermanagement

Siehe:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2005/news2005.htm 

Innovative Technologien für Entwicklungsländer

Der Abschlussbericht zum Projekt "Innovative Technologien für

Entwicklungsländer: Aktuelle Ansätze zur energie-, Trinkwasser- und Nahrungsbereitstellung" wurde im Dezember 2004 vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH veröffentlicht. Der 130 Seiten umfassende Bericht mit Hinweisen auf Trinkwasser und Abwasser kann eingesehen werden unter:

http://www.wupperinst.org/download/2102-report-de.pdf

 

Organozinnverbindungen in der aquatischen Umwelt

Organozinnverbindungen sind in der aquatischen Umwelt weit verbreitet. Sie können in Kläranlagen, Oberflächengewässern, Sediment und in aquatischen Organismen nachgewiesen werden. Insbesondere in Gewässern mit intensivem Schiffsverkehr wurden hohe Konzentrationen festgestellt. Diese Verbindungen werden vor allem in Antifouling-Anstrichen, im Pflanzenschutz, zur Bekämpfung von Pilzen und Insekten, in Holzschutzmitteln, als Kunststoff-Stabilisatoren, zur Textilimprägnierung und als Desinfektionsmittel eingesetzt. Die Bedeutung von Organozinnverbindungen für die Umwelt ist auf das hohe ökologische Schädigungspotenzial zurückzuführen. Eine 64 Seiten umfassende Schrift zum Thema gibt es beim österreichischen Umweltbundesamt unter:

http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/BE214.pdf 

 

Ökobilanz für Kalksandstein

Die Kalksandsteinindustrie ist die zweitgrößte Mauersteine erzeugende Industrie in Deutschland. Mit der Erstellung einer ganzheitlichen Ökobilanz über alle Stadien des Produktlebens will die Kalksandsteinindustrie die Umweltwirkungen, die von dem Produkt Kalksandstein ausgehen, systematisch erfassen und bewerten. In dem 100 Seiten umfassenden Bericht im Auftrag des Bundesverbandes Kalksandsteinindustrie e.V. ist ein maßgeblicher Teil dem Wasserverbrauch bei der Kalksandsteinproduktion gewidmet:

http://www.agimus.de/infos/Download/Oekobilanz.pdf 

 

Beratung bei Bläh- und Schwimmschlammproblemen

Ein Abschlussbericht des Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaf t und des Zentrums für Innovative Abwassertechnologien zusammen mit der Arbeitsgruppe 'Künstliche Intelligenz - Wissensbasierte Systeme' der Technischen Universität Kaiserslautern zum Projekt: "Zentrales Erfassungssystems zur Beratung bei Bläh- und Schwimmschlammproblemen auf kommunalen Kläranlagen" kann online eingesehen werden unter:

http://www.zerberus-online.de/Schlussbericht.pdf 

 

Neue Diplomarbeiten in Wasser-Wissen

Folgende Diplomarbeiten sind in der letzten Woche in die Linkliste von Wasser-Wissen aufgenommen worden:

  • Ökologische Bewertung von Reinigungsprozessen in der Oberflächentechnik; Möglichkeiten zum Einsatz integrierter Umweltschutztechnologien, 2001
  • Verfahrenstechnische Untersuchung des Leachingeffektes an Kationenaustauscherharzen, 2001

http://www.wasser-wissen.de/linklisten/diplomarbeiten.htm 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team