Wasser-Wissen-Newsletter
Nr. 110

(13.1.2005)


Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit einer Fülle von Nachrichten meldet sich der Wasser-Wissen-Newsletter zurück und wünscht allen ein frohes neues Jahr. Die Wasser-Bilder der Jahreswende haben einen tiefgreifenden Eindruck hinterlassen und so bestimmen sie auch die aktuellen Schlagzeilen in diesem Newsletter. Das Wissen um Wasser wird heute zunehmend und von viel mehr Menschen benötigt denn je zuvor.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

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Schlagzeilen der letzten Woche

  • 180.000 Liter Trinkwasser am Tag für Banda Aceh
  • Wasserexperten forschen für Olympia 2008
  • Mitten im Meer ohne Wasser - Trinkwasser für Malediven
  • Vom Abwasser-Fluss zum Lebensraum
  • Rätsel Wasser - Ein Lösungsmittel mit Geheimnissen
  • Tsunamiopfer: Der Kampf um sauberes Wasser
  • Arzneimittel aus den Überresten der Olivenpressung
  • Netzwerk Nord hilft Firmen bei Investitionszuschüssen
  • VKU stellt erweitertes BkV/Benchmarking Wasserversorgung vor
  • Wasser: Dramatisches Politikum in Westbank
  • Weltbank finanziert Staudamm in Laos

Siehe:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2005/news2005.htm 

Thermische Klärschlammentsorgung

Klärschlamm darf ab 1.6.2005 nicht mehr deponiert werden. Auch die Verwertung auf Böden wird wegen steigender Qualitätsanforderungen in Zukunft stark zurück gehen. Deshalb wird vom Umweltbundesamt (UBA) die Klärschlammentsorgung durch Verbrennung favorisiert. Die 3. überarbeitete Auflage (08/2004) einer Broschüre des UBA mit dem Titel "Daten zur Anlagentechnik und zu den Standorten der thermischen Klärschlammentsorgung in der Bundesrepublik Deutschland " gibt die aktuelle Situation wieder.

Siehe:

http://www.umweltbundesamt.org/fpdf-l/2827.pdf 

Umweltbundesamt veröffentlicht neue Empfehlung zu Nitrat im Trinkwasser

Nitrat belastet Grund- und Trinkwasser - Grenzwerte für Trinkwasser sorgen für gesundheitliche Unbedenklichkeit. Seit Jahrzehnten ist bekannt: Nitrateinträge aus der landwirtschaftlichen Düngung belasten erheblich das Grundwasser - mit nachteiligen Folgen für das aus diesem Grundwasser gewonnene Trinkwasser. In zu hohen Konzentrationen kann Nitrat im Trinkwasser die Gesundheit - vor allem von Säuglingen - beeinträchtigen. Das Umweltbundesamt (UBA) hat im Sommer 2004 nach Anhörung der Trinkwasserkommission des Bundesgesundheitsministeriums eine neue "Nitrat-Empfehlung" angenommen. Sie ist nun auch im Internet veröffentlicht. Der Grenzwert für Nitrat im Trinkwasser beträgt 50 Milligramm pro Liter (mg/l) für die Risikogruppe der Säuglinge. Siehe:

http://www.umweltdaten.de/medien/nitrat-empfehlung-2004.pdf 

Wie wahrscheinlich sind Kriege um Wasser?

Von Wassermangel, Wasserknappheit und Nutzungskonflikten

Wasser - Lebensraum, Heiligtum, Transportmedium, Energierohstoff, Quelle allen Lebens. Aber wie lange gilt dies noch für alle Menschen der Erde? Die begrenzte Menge an Süßwasser, die im 18. Jahrhundert für eine Milliarde Menschen zur Verfügung stand, muss heute für fast sechs Milliarden reichen. Im Jahr 2050 teilen sich sogar neun oder mehr Milliarden Menschen diese global knappe Ressource. Landwirtschaft, Verstädterung und Industrie, auch diese Bereiche werden in Zukunft immer mehr Wasser beanspruchen. Dabei verbraucht die Landwirtschaft schon heute 70 Prozent des kostbaren Gutes. Prognosen besagen aber, dass die Agrarproduktion bis zum Jahr 2010 um 60 Prozent gesteigert werden muss, um den Hunger auf der Welt nicht noch viel schlimmer werden zu lassen.

Einen sehr ausführlichen Beitrag zum Thema inklusiv alter Reden von Politikern gibt es unter:

http://geoscience-online.de/index.php?cmd=focus_detail2&f_id=86&rang=4 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team