Wasser-Wissen-Newsletter Nr. 92

(13.8.2004)

 



Sehr geehrte Damen und Herren,,

die Kosten für Wasser in wassereichen Gebieten steigen und gleichzeitig trinken immer noch viele zu viele Erdenbürger verschmutztes Wasser in wasserarmen Gebieten. Das Problempotential birg auch Chancen für innovative Lösungen, nicht nur mit kriechenden Würstchen.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

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Schlagzeilen der letzten Woche

  • Fast jeder zweite Afrikaner trinkt verschmutztes Wasser
  • Eiskalte Auseinandersetzungen
  • Was passiert, wenn ein Badesee "umkippt"?
  • Feuer in der Ukraine verschmutzte Schweizer Seen
  • Preisexplosion bei Trinkwasser vor allem im Osten erwartet
  • 2004 kostet der Kubikmeter Trink- und Abwasser 3,78 Euro

Siehe dazu:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2004/news2004.htm 

Roboter in Wurstform inspiziert Rohrsysteme

Dank seiner speziellen Form sind auch verwinkelte Leitungen kein Problem

Amerikanische Techniker haben einen ferngesteuerten Roboter für die Inspektion von Gasleitungen konstruiert. Der von Hagen Schempf von der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh und seinen Kollegen entwickelte Kriechroboter sieht aus wie eine Kette aus Würstchen. Durch die ungewöhnliche Form überwindet Explorer mühelos um 90 Grad abknickende Windungen im Rohr, berichtet die Carnegie-Mellon-Universität. Weiter unter:

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/243642.html 

UV-Strahlung treibt Wassertropfen an und bestimmt, wohin sie sich bewegen

Wasser lässt sich mit Pumpen, Strom oder Unterdruck bewegen. Doch amerikanische Physiker schafften es nun, kleinste Wassertropfen sogar mit einem ultravioletten Lichtstrahl anzutreiben. Dabei konnten sie über eine nanostrukturierte Oberfläche den exakten Fließweg der Tropfen mit einer UV- Lampe bestimmen. Eine Anwendung könnte diese Entdeckung in kleinen Analysechips finden, bei denen besonders empfindliche Substanzen mit Wasser in Verbindung gebracht werden sollen. Das Experiment beschreiben die Wissenschaftler im Fachblatt Journal of Physical Chemistry B. Weiter unter:

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/243715.html 

Zur Entwicklung des Wasserhaushaltes im Spreewald bis zum Jahr 2050

Mit möglichen Auswirkungen des globalen Wandels auf den Wasserhaushalt, die Ökologie und Nutzung des Spreewaldes beschäftigte sich unlängst ein Workshop im brandenburgischen Lübbenau. Vorgestellt wurden Ergebnisse von Untersuchungen im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes GLOWA-Elbe, das sich mit den Auswirkungen des globalen Wandels auf den Wasserhaushalt, auf Umwelt und Gesellschaft im gesamten Elbegebiet auseinandergesetzt hat. Mit ca. 60 Teilnehmern aus der Region, die der Einladung der Verwaltung des Biosphärenreservats Spreewald gefolgt waren, wurden anschließend die Konsequenzen der Ergebnisse für die Nutzung der Wasserressourcen im Spreewald diskutiert. Der vollständige Artikel ist einsehbar unter:

http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=84490 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team