Wasser-Wissen-Newsletter Nr. 81 

(28.5.2004)



Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Klärschlamm gewinnt bei steigenden Ölpreisen an Popularität, und das Wetter schlägt Weltweit wasserreiche Kapriolen. Gute Nachrichten für die Sponsoren des Wasser-Wissens werden durch eine Anfrage zum Einstieg in einen neun Markt verstärkt. Das Wasser-Wissen-Team wünscht frohe Pfingsttage.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

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Schlagzeilen der letzten Woche

  • Von der Wüste in die Alpen
  • Schlimmstes Unwetter seit Hurrikan George
  • Neue Luft für die kleinsten Mitarbeiter
  • Milliarden-Kauf: Siemens baut Wassergeschäft aus
  • Dürre im Süden, Hochwasser im Norden
  • Wasserqualität nicht zufriedenstellend

Siehe dazu:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2004/news2004.htm

 

Anfrage aus Bosnien für Kleinkläranlage

Wasser-Wissen erhielt folgende Anfrage mit der Bitte, diese an unsere Leser zu verbreiten:

[Mail Beginn] Sehr geehrte Damen und Herren,

heute wende ich mich im Namen der Bürger-Stiftung Simin Han und der Stadt Tuzla, Bosnien und Herzegowina an Sie. Simin Han ist ein Stadtteil der Stadt Tuzla. Hier soll demnächst zum erstenmal eine Kanalisation gebaut werden. Vor dem Krieg wurde die Kanalisation durch Jauchegruben gelöst, doch durch die Kriegszerstörung funktioniert das System nicht mehr. In dem Stadtteil wohnen zumeist Flüchtlinge, die wenig Ressourcen haben, diese in die Infrastruktur zu investieren. Es gibt ein zusätzliches Problem: Im gesamten Stadtgebiet (150.000 Einwohner) gibt es keinerlei Kläranlage. Im Zuge des Aufbaues der Kanalisation würden wir nur gerne eine kleine Kläranlage als Modellprojekt bauen. Wir suchen nach einer Anlage die die Kapazität von anfänglich 100, später bis zu 1.000 Haushalten klären kann. Hierbei handelt es sich fast ausschließlich um kleine Haushalte, keine Industrie. Können Sie uns über mögliche Modelle auf dem neuesten Stand, Kosten und Funktionsweisen informieren? Die Stadt Tuzla würde gerne ein Modellprojekt installieren und sucht dafür gemeinsam mit den Bürgern nach Projekten.

Für ihre Informationen vielen Dank im voraus Monika Kleck [Ende der Mail]

Interessenten setzen sich bitte direkt mit Frau Kleck in Verbindung unter der Mail-Adresse: freud.tz@inet.ba . Über ein Sponsoring eines möglichen Auftragnehmers würde sich das Wasser-Wissen-Team freuen.

 

Biomasse hat das Zeug zur neuen Nummer eins der Regenerativen

Studie des Öko-Instituts zeigt: Bis 2030 könnte Bioenergie 14 Prozent des deutschen Energiebedarfs liefern. Windräder und Solaranlagen - das hat oft im Kopf, wer an erneuerbare Energien denkt. Das größte Potenzial bietet aber ein anderer Energieträger: die Biomasse. Sie kann bis 2030 gut 14 Prozent des deutschen Energiebedarfs decken, so viel wie Braun- und Steinkohle zusammen. Und: Klima- und Naturschutz sind dabei keine unvereinbaren Ziele. Zudem hat die Förderung erneuerbarer Energien sehr positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Es könnten bis 2030 netto über 200 000 Jobs geschaffen werden. Die neue Studie betrachtet Chancen und Potenziale der Biomasse und ist jetzt, rechtzeitig vor der Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien, abgeschlossen worden. "Mit dem Forschungsvorhaben sollte eine nachhaltige Perspektive für eine lange bekannte, aber wenig beachtete Energieform erarbeitet werden", sagt Projektleiter Uwe R. Fritsche. Eine zentrale Aufgabe des Projekts war der Entwurf von Zukunftsszenarien. Was kann Bioenergie unter verschiedenen Rahmenbedingungen leisten? Mehr Infos unter:

http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=80756

 

Dürre im Süden, Hochwasser im Norden

US-Forscher: Klimawandel lässt Niederschläge je nach Region steigen oder sinken. Stärkere Verdunstung und mehr Regen erwarten Klimaforscher weltweit in Folge einer globalen Erwärmung durch den Treibhauseffekt. Dennoch droht wichtigen Flüssen wie Nil, Mekong und Mississippi in den kommenden 300 Jahren ein dramatischer Rückgang der Wassermengen. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Klimatologen, die in einer Studie die Auswirkungen eines Klimawandels auf rund 200 Flüsse rund um den Erdball simulierten. Ströme in den nördlichen Regionen in Kanada und Sibirien würden dagegen anschwellen und regelmäßig über die heutigen Ufer treten, berichtet das Magazin New Scientist (Vol. 2448, S. 16). Mehr dazu unter:

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/241213.html

 

Wasser-Wissen mit gesteigerten Zugriffszahlen und ISSN-Eintrag

Die Zugriffszahlen in Wasser-Wissen konnten seit Anfang des Jahres wiederum um ca. 40% gesteigert werden auf nunmehr über 50.000 Zugriffe in jeder Woche von weit über 10.000 verschiedenen Rechnern. Die eindrucksvollen Daten können im Detail eingesehen werden unter:

http://www.wasser-wissen.de/sponsoring/statistik/media.htm

Das Wasser-Wissen-Team nutzt die Gelegenheit, um sich bei den Sponsoren dieses Projektes für die freundliche Unterstützung zu bedanken.

Ab sofort können das Wasser-Wissen-Lexikon und der Wasser-Wissen-Newsletter auch mit ISSN-Nummer zitiert werden. Die von der Deutschen Bibliothek zugeteilten ISSNs können eingesehen werden unter:

http://www.wasser-wissen.de/kontakt.htm

 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team