Wasser-Wissen-Newsletter Nr. 72 

(26.03.2004)



Sehr geehrte Damen und Herren,

alles steht im Zeichen des Weltwassertages: Die UN richtet einen neuen Beirat ein, Hilfskampagnen und Verbrauchertipps erinnern sich des Wassers und Verfassungsschutz soll's auch geben. Derweil wird Eisenstaub und ein Laser ins Wasser geschmissen, der Meeresspiegel steigt und Merkblätter gibt es kostenlos. Schön das Quarks & Co an uns denkt.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

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Schlagzeilen der letzten Woche

  • Meeresspiegel um zwei Millimeter pro Jahr gestiegen
  • Gewässerverschmutzung in China kritisch
  • Zum Tag des Wassers: Hilfskampagne
  • Verbraucher-Tipps zum Tag des Wassers
  • Verfassungsschutz für unser Wasser!
  • Sauberes Trinkwasser für alle
  • Verschmutztes Wasser tötet täglich 5.000 Kinder
  • Forscher feiern Erfolg mit Mini-Laboren

Siehe dazu:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2004/news2004.htm

 

Weltwassertag 2004

Der Weltwassertag 2004 am 22. März 2004 ist dem Thema "Water and Disaster" (Wasser und Katastrophen) gewidmet, wobei ein Schwerpunkt Umweltkatastrophen sind. In einer sehr ausführlichen englischsprachigen Seite zum Thema werden verschiedene Aspekte wie auch die Gefahr eines Wasserversorgungszusammenbruchs unter Bestimmten Bedingungen erläutert. Die Botschaft des Un-Generalsekretärs zum Weltwassertag kann als Word-Datei heruntergeladen werden, siehe:

http://www.waterday2004.org/

 

UN richtet neuen Beirat für Wasser und Abwasser ein

Kofi Annan, Generalsekretär der UN hat anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2004 einen Beirat der UN für Wasser und Abwasser eingerichtet, wodurch weltweite Initiativen und Arbeiten in diesem Bereich im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung veranlasst werden sollen. Zu den Mitgliedern des Beirats gehört u.a. Dr. Uschi Eid (MdB), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Ausführlicher Bericht dazu in englischer Sprache unter:

http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=10149&Cr=water&Cr1=sanitation

 

Merkblätter zu "Besten verfügbaren Techniken" jetzt auf Deutsch

Das Umweltbundesamt (UBA) stellt Merkblätter zu den "Besten verfügbaren Techniken" (BVT) im Internet zur Verfügung. Von den ersten beiden sind die wesentlichen Kapitel nunmehr - im Auftrag des Bundes und der Länder - auch ins Deutsche übersetzt. Nach Artikel 16 (2) der europäischen Richtlinie zur integrierten Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU- Richtlinie) organisiert die Europäische Kommission einen Informationsaustausch zwischen den EU-Mitgliedstaaten und den betroffenen Industriezweigen über die jeweiligen BVT - den so genannten Sevilla- Prozess. Die kontinuierliche Verbesserung der BVT soll eine nachhaltige, also dauerhafte umweltgerechte Produktion erzielen. "Die deutschen Übersetzungen sind eine wichtige Hilfe bei der Genehmigung von Industrieanlagen für Betreiber und Behörden". Sie können eingesehen werden unter:

http://www.umweltbundesamt.de/nfp-bat/index.htm

 

Mit Eisenstaub und Magneten gegen die Ölpest

Neues Verfahren könnte Seevögel schnell und einfach von ölverschmiertem Gefieder befreien. Statt stundenlanger Behandlungen mit Seifenlauge könnten ölverschmierte Federn von Seevögeln in Zukunft möglicherweise mit Magneten gereinigt werden. Australische Forscher haben eine Methode entwickelt, die schneller, umweltfreundlicher und für die Vögel weit weniger stressig ist als das herkömmliche Vorgehen. Der Trick: Das verschmutzte Gefieder wird mit Eisenstaub eingesprüht, der das Öl regelrecht aufsaugt. Ein starker Magnet entfernt anschließend Eisen und Öl. John Orbell von der Victoria- Universität in Melbourne und seine Kollegen haben bei ersten Tests der Methode bereits sehr vielversprechende Ergebnisse erzielt, berichtet der Online-Dienst der Fachzeitschrift Nature. Mehr dazu siehe:

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/239305.html

 

Gute Gründe, einen Laser ins Meer zu werfen

In-situ-Sensor spürt kleinste Verunreinigungen im Wasser auf. Weder mit illegaler Müllentsorgung noch mit Übermut hat es zu tun, wenn Heinz-Detlef Kronfeldt und sein Team vor der bretonischen Atlantikküste Hightech über Bord werfen. Im Gegenteil. Die Forscher vom Optischen Institut der TU Berlin werfen sehr gezielt Gerät ab, um der chemischen Verschmutzung der Meere auf die Spur zu kommen. In Zusammenarbeit mit Forschern aus sieben europäischen Ländern entwickelten sie im EU-Projekt MISPEC einen in situ Lasersensor, der mit Hilfe der so genannten oberflächen-verstärkten Raman- Streuung (SERS) chemische Verunreinigungen des Meerwassers direkt vor Ort nachweist - und zwar im Nanomol-Bereich. Mehr dazu unter:

http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=77753

 

Quarks & Co verlinkt zu Wasser-Wissen

Die WDR-Wissenschaftssendung Quarks & Co hat ihre Letzte Sendung vom 16.3.20034 dem Thema Wasser gewidmet. In ihrer dazu veröffentlichten Linkliste

http://www.quarks.de/dyn/16110.phtml

steht der Link zum Internetportal Wasser-Wissen an erster Stelle, was zu einem merklichen Anstieg der Zugriffszahlen in der Sendewoche führte. Durch die zunehmende Akzeptanz des Projektes Wasser-Wissen in sehr vielen werbewirksamen Bereichen, wird auch die Attraktivität für Sponsoren gesteigert. Bisherige Sponsoren des Projektes sind u.a.:

Ciba (Supersponsor), Deluwa, Degussa, IMU-Tech (Hauptsponsoren), Allweiler, Bandelin, Earthtech, Recon, Wedeco (Linksponsoren).

Mehr dazu siehe:

http://www.wasser-wissen.de/sponsoring/sponsoring.htm

 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team

 
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