Wasser-Wissen-Newsletter Nr. 66 

(13.02.2004)



Sehr geehrte Damen und Herren,

endlich erfahren wir, dass Wassertrinken zum Kalorienverbrauch beiträgt. Daneben gibt es allerlei über warmes Wasser, was die winterfesten Fische nicht haben dürften.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

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Schlagzeilen der letzten Woche

  • Vom freundlichen Abwasser (Kleinkläranlagen)
  • Warmes Wasser verursacht Millionenschäden
  • Wasser als öffentliches Gut verteidigen
  • 600 Enten verölt
  • Gericht verhandelt Beitragssatzung für Abwasser
  • Neues Praxismagazin "Wasser"
  • Umweltgruppen fordern besseren Schutz der Meere
  • Neues Verfahren zur Abwasser/Abfallverwertung in Palmölmühlen
  • Warmes Wasser vibriert länger als Kaltes
  • Wassertrinken verbraucht Kalorien
  • Zu wenig Mittel gegen Dürre

Siehe dazu:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2004/news2004.htm

 

Neues Verfahren zur Abwasser- und Abfallverwertung in Palmölmühlen

Palmöl ist neben Sojaöl weltweit das wichtigste Pflanzenöl. Bei der Ölgewinnung fallen große Mengen an stark verschmutztem Abwasser sowie pflanzliche Abfälle an. Aus dem in Teichen gesammelten Abwasser entsteht durch Fäulnisprozesse energiereiches Methan, das ungenutzt in die Atmosphäre entweicht und dort als stark wirkendes Treibhausgas zur Klimaänderung beiträgt. Die im Abwasser und Abfall enthaltenen Ressourcen zu nutzen und die von diesen ausgehenden Umweltbelastungen zu vermeiden, war das Ziel eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsvorhabens.

Mehr zu diesem Beispiel für ökonomisch erfolgreichen Umweltschutz. unter:

http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=75629

 

Neue online-Zeitschrift über industrielle Abwässer

Eine neue englischsprachige Zeitschrift der IWA (International Water Assosiation) über industrielle Abwässer (Industrial Effluents) ist online und beinhaltet in der neusten Ausgabe einige vollständig einsehbare Artikel aus Water-Research 2/2004:

  • Toxicity to Daphnia magna and Vibrio fischeri of Kraft bleach plant effluents treated by catalytic wet-air oxidation
  • Assessing wastewater metal toxicity with bacterial bioluminescence in a bench-scale wastewater treatment system
  • Factors influencing flux decline during nanofiltration of solutions containing dyes and salts
  • Bacterial population changes in hospital effluent treatment plant in central India

Siehe dazu:

http://earth.elsevier.com/effluents/

 

Winterfeste Fische

Welche Strukturmerkmale machen Glykoproteine zu guten Frostschutzmitteln?

Viele Tiere und Pflanzen sehr kalter Gegenden müssen verhindern, dass ihre Körperflüssigkeiten einfrieren, um zerstörte Zellmembranen und andere schwere Schäden zu vermeiden. Dazu synthetisieren sie körpereigene Frostschutzmittel. Zu den ersten entdeckten Gefrierschutz-Molekülen zählen bestimmte Glykoproteine (mit Zuckern verknüpfte Proteine) polarer Fische. Japanische Forscher haben diese Glykoproteine nun systematisch unter die Lupe genommen. Die aus dem Blut polarer Fische isolierten Frostschutz-Glykoproteine sind zwar strukturell sehr unterschiedlich, bestehen erstaunlicherweise aber aus nur einem einzigen, vielfach wiederholten Motiv. Mehr dazu unter:

http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=75649

 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team

 
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