Wasser-Wissen-Newsletter Nr. 60 

(05.01.2004)



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wünschen Ihnen ein segenreiches neues Jahr sowie Gesundheit und Erfolg in allen Lebensbereichen und hoffen, dass wir Ihnen auch weiterhin mit einem informativen Newsletter dienlich sein können.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

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Schlagzeilen der letzten Woche

  • Zu Neujahr ein Glas Wasser (2004)
  • Trockene Bilanz zum Wasser-Jahr (2004)
  • Wirksamkeit und Kosten gewässerbezogener Maßnahmen zur Regenwasserbehandlung (2004)
  • Kennzahlen zur gezielten P-Elimination in kommunalen Kläranlagen (2004)
  • Wasserknappheit in Taiwan (2004)
  • Lieber den Schnee auf die Schippe nehmen (2004)
  • Neue Wassergesetze in Sachsen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz (2003)
  • Endokrin wirkende Substanzen (2003)
  • Mehr Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen (2003)
  • Langzeitschäden durch die "Exxon Valdez" Ölpest (2003)
  • Sanierung der Kanäle kostet 45 Milliarden (2003)

Siehe dazu:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2004/news2004.htm

 

Wasserversorgungsspezialist für Uganda gesucht

Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (gtz) bat Wasser-Wissen folgende Stellenausschreibung zu veröffentlichen:

Berater/in für Managementinformationssysteme sowie Reformen in Wasserversorgungsunternehmen

Standort: Uganda/Kampala

Das Vorhaben: Zielsetzung dieser Phase des Vorhabens ist eine Leistungsverbesserung der National Water and Sewerage Corporation (NWSC), um eine stärkere Beteiligung des Privatsektors in größeren städtischen Zentren zu ermöglichen.

Ihre Aufgaben: Sie beraten die NWSC vorrangig in den Bereichen Managementinformationssysteme (MIS), Investitionsplanung und Management des Anlagevermögens, bei der Ausgestaltung von Performanceverträgen sowie der Weiterentwicklung der Managementfähigkeiten der Area Offices

Ihre Qualifikationen: Als Diplom- oder Wirtschaftsingenieur/in sollten Sie mehrjährige Erfahrung im Management eines Wasserver- bzw. Abwasserentsorgungsunternehmens mitbringen. Praktische Kenntnisse bei der Implementierung von entsprechenden EDV-Lösungen sowie Erfahrung mit MIS runden ihr Profil ab. Ein zusätzlicher Pluspunkt wären Kenntnisse der Organisationsentwicklung gewonnen in Partnerländern der Entwicklungszusammenarbeit.

Einsatzzeitraum: Mai 2004 bis Juni 2006

Kontakt: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GTZ (GmbH) Frau Birgit Jung-Schuber Postfach 5180 65726 Eschborn e-mail:birgit.jung-schuber@gtz.de Tel.: +49(0)6196/79-3453 Fax: +49(0)6196/79-7343

Die Anzeige ist auch im Internet unter http://www4.gtz.de/personal/jAutoriX/HTML-GUI/pool.jsp?idoc=RKVLSNRKQL 

 

Antibläschen gibt es in Spülwasser und belgischem Bier

Erstmals gelang der Nachweis des seit hundert Jahren postulierten Phänomens

Belgische Forscher haben Antibläschen hergestellt - bezeichnenderweise sowohl in Spülwasser als auch in Bier. Die Gebilde sind das genaue Gegenteil von herkömmlichen Bläschen: Während beispielsweise Seifenblasen aus einem dünnen Flüssigkeitsfilm bestehen, der zwei Gase voneinander trennt, sind Antiblasen dünne Gasfilme in Flüssigkeiten, die eine Flüssigkeitskugel einschließen und sie so vom Rest der Flüssigkeit trennen. Antibläschen steigen in einer Flüssigkeit nicht auf, sondern sinken ab. Die Forscher berichten in der Fachzeitschrift New Journal of Physics über ihre Entdeckung. Mehr dazu unter:

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/233795.html

 

Wüstensand lässt Algen besser wachsen

Forscher wollen mit eisenhaltigem Staub das Algenwachstum in den Meeren steigern und damit den Kohlendioxidgehalt in den Meeren senken

Wüstensand bringt Algen zum Wachsen und könnte so künftig eine Waffe gegen den Treibhauseffekt werden. Das sagen niederländische Wissenschaftler, die im Labor die wachstumsfördernden Eigenschaften von eisenhaltigem Wüstensand nachwiesen. Da Algen einen Teil des Treibhausgases Kohlendioxid aus der Luft entfernen, könnte eine Düngung der Meere die Erwärmung der Erde möglicherweise verlangsamen. Das berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Journal of Phycology (Dezember-Ausgabe). Mehr dazu unter:

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/233847.html

 

Nano-Teppich kann Wasser aufsaugen oder abstoßen

UV-Licht verändert die Oberfläche aus Zinkoxid

Chinesische Wissenschaftler haben ein neues Material entwickelt, das Flüssigkeiten sowohl abstoßen als auch anziehen kann: Trifft Wasser auf die unbehandelte Oberfläche, perlt es wie von einer Teflonbeschichtung ab. Wird das Material jedoch vorher mit UV-Licht bestrahlt, saugt es Wasser auf. Das berichtet der Online-Dienst der Fachzeitschrift "Nature". Mehr dazu unter:

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/233954.html

 

Die Geheimnisse des Steinehüpfens über Wasser

Magischer Winkel ermöglicht große Zahl von Sprüngen der Steine auf dem Wasser

Ein Stein hüpft am besten über eine Wasseroberfläche, wenn er in einem Winkel von 20 Grad auf das Wasser trifft. Diese für alle Fans des Steinehüpfens wichtige Entdeckung stammt von französischen Wissenschaftlern, die den Einfluss verschiedener physikalischer Faktoren beim Werfen eines Modellsteins untersucht haben. Das berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Nature (Bd. 427, S. 29). Mehr dazu unter:

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/233937.html 

 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team