Wasser-Wissen-Newsletter Nr. 47 

(22.09.2003)



Sehr geehrte Damen und Herren

Eine Flut von Nachrichten der letzten Woche zusammen mit der richtungsweisenden Entscheidung der EU, eine nachhaltige Internetseite des BMBF sowie 180 Sensoren führen zu viel Lesestoff.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

 

Schlagzeilen der letzten Wochen

  • Schnelltest identifiziert Colibakterien in zehn Stunden
  • Abwasser: Firmen sollen weniger zahlen
  • Physikochemiker forschen an Grenzen des Wassers
  • Klärschlamm gehört nicht mehr auf den Acker
  • Eisenstaub soll Grundwasser und verseuchte Böden entgiften
  • Eigner von Gelsenwasser suchen Investor
  • Größte Membrankläranlage Deutschlands in Vorst
  • Der Städtevergleich · Wasser wird für die Berliner um 15 Prozent teurer
  • Naserümpfen trotz Biofilter
  • Fischen im Trüben: Verkaufsroulette ums Abwasser
  • In der trüben Brühe auf Tastsinn angewiesen
  • Das vertrocknete Paradies
  • Tourismus bedroht die letzten intakten Öko-Reservate
  • Zuckerbergstollen macht Neckar sauberer

Siehe dazu: http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2003/news2003.htm 

 

Europäisches Parlament gründet Wasser Fond für Entwicklungsländer

Das Europäische Parlament hat eine Initiative der Europäischen Kommission akzeptiert einen Europäischen Wasser Fond in Höhe von 1 Milliarde EUR aus öffentlichen und privaten quellen aufzubauen, mit dem die Wasserversorgung in Entwicklungsländern unterstützt werden soll. Mehr dazu in englischer Sprache unter:

http://www.edie.net/news/Archive/7496.cfm 

 

Forschung für Nachhaltigkeit des BMBF im Internet

Auf Initiative des BMBF hat das VDI-Technologiezentrum eine Internetseite mit dem Titel: FoNa veröffentlicht. FoNa informiert über Strategien und ausgewählte Schwerpunkte der aktuellen Förderung "Forschung für Nachhaltigkeit" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Mehr dazu siehe:

http://www.fona.de/ 

 

180 Sensoren registrieren geringste Wasserbewegungen

Wer Wellen schlägt, wird gefressen. Diesen Leitsatz sollten sich Insekten im Lebensraum des Xenopus-Froschs (Xenopus laevis laevis) im südlichen Afrika merken. Denn mit rund 180 Wellen-Sensoren vermag das Amphibium geringste Wasserbewegungen wahrzunehmen. Nicht Zoologen, sondern Physiker der Technischen Universität München untersuchten nun, wie der Frosch aus den Wellenbewegungen die überlebenswichtigen Informationen zieht. In einer kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift Physical Review Letters beschreiben sie ein einfaches Modell, mit dessen Hilfe aus den Signalen der maximal 180 Sensoren die Wellenform analysiert werden kann. Über eine einmal erkannte Struktur der Wasserbewegungen kann der Frosch so genau auf die Quelle der Schwingungen und auch Form und Größe des Auslösers zurückschließen.
Mehr dazu unter: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/228511 

 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team