Wasser-Wissen-Newsletter Nr. 42 

(18.08.2003)



Sehr geehrte Damen und Herren

Ein Stromausfall derart gigantischen Ausmaßes hat auch seine Wirkung auf das Abwasser: In mehreren Städten der USA gilt die Wasserversorgung als problematisch, da Abwässer während des Stromausfalls nicht geklärt werden konnten. Aber auch sonst sind die Nachrichten von der Wasserfront eher voller ungelöster Probleme. Da stimmt es ermutigend, dass ein Deutscher Forscher den sogenannten Wasser-Nobelpreis für Modelle zur Minderung des Verbrauchs erhalten hat (siehe Schlagzeile: "Abwasser wird zum Wertfaktor")

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

 

Schlagzeilen der letzten Wochen

  • Abwasser wird zum Wertfaktor
  • 67 Inder wegen Wasserverschmutzung an Durchfall gestorben
  • Badeverbot durch Algenpest
  • Spinatteppich erschwert Baden
  • Ein Jahr nach der Flut
  • Vom Gebiss über Bretter bis zum Meerschwein

Siehe dazu:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2003/news2003.htm 

 

Chemische Formel für Wasser nicht H2O

Laut einem jüngst veröffentlichten Forschungsbericht soll die Chemische Formel von Wasser zumindest für eine Attosekunde lang genauer mit H(1,5)O beschreiben werden können. Wer sich für derartige chemische Feinheiten interessiert oder wissen möchte, wie lang eine Attosekunde ist, der kann das nachlesen im englischen Artikel unter:

http://www.aip.org/enews/physnews/2003/split/648-1.html 

 

BMBF fördert Biosensor für Nachweis giftiger Algen auf hoher See

Pressemitteilung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), 13.08.2003

Gefährliche Algengifte schneller erkennen

Weltweit nimmt die explosionsartige Vermehrung giftiger Algen zu. Bei sommerlicher Hitze treten die so genannten Algenblüten mit zunehmender Wasserverschmutzung auch in den Badeseen und an den Stränden der Nord- und Ostsee auf. Im Kampf gegen die Algen ist neben dem Umweltschutz auch die Frühwarnung wichtig. Mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Projekt TEPS (Toxizität und Ausbreitung toxischer Eukaryonten- Prokaryonten-Systeme) einen neuen Biosensor entwickelt. Mit ihm können bereits die gefährlichen Algen aufgespürt werden. Bisher war nur der Nachweis ihrer Gifte möglich. Das BMBF förderte die Entwicklung mit 2,1 Millionen Euro.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Prof. Dr. Franz Brümmer Universität Stuttgart / Biologisches Institut / Abt. ZOOLOGIE Pfaffenwaldring 57 D- 70569 Stuttgart Tel: 0711 685 5083, Fax: 0711 685 5096 Email: franz.bruemmer@po.uni-stuttgart.de  www.uni-stuttgart.de/bio/zoologie 

 

CIBA Spezialitätenchemie unterstützt Wasser-Wissen

Die Firma CIBA Spezialitätenchemie Lampertheim GmbH (Ciba Specialty Chemicals) ist nach eigenen Angaben eines der weltweit führenden Unternehmen engagiert in der Produktion hoch effizienter Spezialchemikalien im Auftrag ihrer Kunden. Dabei bieten sie u.a. Chemie und Service für Fest/Flüssigtrennung, Abwasserbehandlung, Retention, Kreislaufwasserbehandlung, Emulsionsspaltung, Trinkwasser, Schlammentwässerung und Wasseraufbereitung. Die Firma CIBA Spezialitätenchemie hat im Rahmen einer Kooperation die Unterstützung des Projektes Wasser-Wissen gestartet. Die Homepage von CIBA Spezialitätenchemie ist direkt erreichbar über die Wasser-Wissen-Homepage oder direkt über

http://www.cibasc.com 

 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team