Wasser-Wissen-Newsletter Nr. 39 

(29.07.2003)



Sehr geehrte Damen und Herren,

In den letzten zwei Wochen haben sich einige Nachrichten angehäuft. Während das Wasser allerorten zum Problem wird - sowohl durch das Ausbleiben als auch durch zu viel Regen in zu kurzer Zeit sowie bei der Privatisierung - haben Forscher Wasser in der Nähe eines Schwarzen Lochs gefunden; ob das hilft?

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

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Schlagzeilen der letzten Wochen

  • Präzisionsbewässerung auf dem Feld - ein Ausweg aus der Dürre?
  • Regen-Gebühr drückt Stimmung bei Firmen
  • Wasser als Objekt der Begierde
  • Von wegen "Wasser für die Armen"
  • Flusspegel sinken, Fische ersticken
  • Spätfolgen der Elbeflut
  • Haarpflege mit Hilfe der Natur
  • USA und Australien kämpfen gegen Marine Invasoren
  • Wasser-Technologien in Golf-Region gefragt
  • Wasser sparen durch entkalkte Duschköpfe
  • Heilbronn legt 22 Brunnen trocken
  • Extremes Niedrigwasser im Rhein
  • Das Heu für den Winter verdorrt
  • Haushaltschemikalie als Hormongift - Nonylphenol
  • Seit 2. Januar kein starker Regen
  • Rückgang des Wasserverbrauchs lässt Gullis stinken
  • Wasser in der Nähe eines Schwarzen Lochs gefunden
  • Alle warten auf Regen
  • Mehr Fischer, weniger Fische
  • Ein Gerät rümpft die Nase
  • Konzerne zeigen Interesse an Mindener Abwasser

Siehe dazu:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2003/news2003.htm 

DFG legt MAK- und BAT-Werte-Liste 2003 vor

Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die MAK- und BAT-Werte-Liste 2003 vorgelegt und dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit übergeben. Sie enthält Vorschläge für MAK-Werte, das heißt die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Aerosol in der Luft am Arbeitsplatz, die nach gegenwärtigem Kenntnisstand auch bei langfristiger, täglich achtstündiger Exposition die Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigt. Lesen Sie weiter unter:

http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=67039 

Nach Dresden die Sintflut?

Der Mensch als Faktor bei der Erderwärmung ist - und bleibt - eine Glaubensfrage

Mitte August passierte etwas, was kein Mensch für möglich gehalten hätte: Der Zwinger mitten in Dresden stand unter Wasser. Ende 2002 erschienen die ersten Bücher dazu. Eines davon ist "Die große Flut", eine sehr gelungene Kombination aus Zeitdokument, Einführung in die Klimaforschung für Laien und Aufruf zu Vorbeugungsmaßnahmen.

"Müssen wir auf weitere Indizien einer Klimaänderung warten?" fragte Harald Schützeichel, Vorstand der S.A.G. - Deutschlands größter Solarstromproduzent - in der Ausgabe des Firmen-Magazins, die direkt nach der Flut erschien. In der Tat: Man könnte noch das Oder-Hochwasser von 1997, den Jahrhundertsturm Lothar von 1999 und das Jahrhunderthochwasser an der Elbe von 2002 anführen - sind das nicht unschlagbare Beweise dafür, dass das Klima der Erde sich ändert? Wenn nicht, was ist dann mit der Flut in China, die fast gleichzeitig mit dem Elbe-Hochwasser stattfand, oder mit der Flut von 2000, die fast ganz Mosambik bedeckte? Und schmelzen nicht die Gletscher weltweit. In Dresden fielen an einem Tag 158 mm Regen; der bisherige Rekord lag bei 77 mm.

Lesen Sie weiter unter:

http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/15162/1.html 

5. GVC-Abwasser-Kongress - Programm jetzt online

Das vollständige Programm des 5. GVC-Abwasser-Kongress (22.-24.9.2003 in Bremen) ist jetzt online einsehbar unter:

http://www.gvc-abw.de/ 

Die Unterlagen zur Anmeldung sowohl zum Kongress als auch zur fachbegleitenden Ausstellung sind ebenfalls unter der angegebenen Adresse einsehbar.

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben.

Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team