Wasser-Wissen-Newsletter Nr. 23 

(18.02.2003)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Alle schreiben über den Irak; wir auch: Wie ist eigentlich die Wassersituation in dem Land? Neben den Schlagzeilen der Woche und einem umweltverfahrenstechnischen Seminar wird auch ein neuer Kooperationspartner von Wasser-Wissen vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis des Newsletter

Schlagzeilen der letzten Woche

  • Wassereinsatz der Wärmekraftwerke gesunken
  • Natur hilft sich selbst
  • Vliesplättchen reinigen das Wasser
  • Stadtverwaltung sucht Betreiber für öffentliche Toiletten
  • Trinkwasser - ein heiß umkämpftes Gut

Siehe dazu:

http://www.wasser-wissen.de/abwassernews/2003/news2003.htm 

tec4water der DEGUSSA unterstütz Wasser-Wissen

Die Degussa Stockhausen GmbH & Co. KG - Bleaching & Water Chemicals und ihr Projekt "tec4water" haben im Rahmen einer Kooperation die Unterstützung des Projektes Wasser-Wissen gestartet. tec4water ist der Branchenmarktplatz Wasser/Abwasser der Degussa im Internet. Der Name ist Programm: tec4water steht für "technology for water" und ist der Name für den Industriebereich der Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung der Degussa. Die Homepage tec4water der Degussa ist direkt erreichbar über Wasser-Wissen.

http://www.wasser-wissen.de 

Umweltverfahrenstechnisches Seminar mit Kupferrecycling und Wasser-Wissen

Das Institut für Umweltverfahrenstechnik führt in unregelmäßigen Abständen in Abendveranstaltungen Umweltverfahrenstechnische Seminare für Fachkräfte aus der Industrie und aus Behörden durch. Hierfür werden namhafte Referenten aus zahlreichen Spezialgebieten der abwasserrelevanten Umwelttechnik eingeladen. Das nächste Umweltverfahrenstechnische Seminar ist angekündigt für den
27.3.2002 16:00 - 18:00 Uhr u.a. mit den Themen Kupferrecycling und Wasser-Wissen

Mehr dazu siehe:

http://www.iuv.uni-bremen.de/events/umwelt-vt-seminar.htm 

Wassersituation im Irak

Es ist gar nicht einfach, zuverlässige Daten über die Wassersituation im Irak zu finden. Einige Anhaltspunkte liefert der "WIRTSCHAFTSBERICHT IRAK" - 2. Halbjahr 2001 eines Österreichischen Handelsdelegierten:

Die Trinkwassersituation im Irak kann man weiterhin als sehr schlecht
bezeichnen. In der Zeit von 1990-1996 fiel die Trinkwasserproduktion im
Irak um 40%. Um 3% verschlechterte sich der Zugang zu Trinkwasser in
städtischen Gebieten, in ländlichen gar um 30%. Betrug er in Baghdad 1990
noch 330 l Wasser pro Kopf und Tag, so reduzierte er sich 1996 auf 218 l.
In ländlichen Gebieten halbierte sich der Pro Kopf Tageszugang zu
trinkbarem Wasser auf gar nur 91 l. Vor 1990 waren nur 25% der Haushalte
nicht an Abwassersysteme angeschlossen. Bis 1996 brachen alle Kläranlagen
endgültig zusammen. Diese Situation hat sich seit Einführung des 'Oil for
Food'-Programmes leicht gebessert. Die täglichen Stromabschaltungen, die
eher langsame Erneuerung der Wasseraufbereitungs- und Kläranlagen und der
Verteilungssysteme sowie die anhaltende Dürre erschweren aber eine schnelle
Verbesserung der angespannten Situation. In den nächsten Phasen soll weiter
ein Hauptaugenmerk auf die Verbesserung der Trinkwasserqualität und der
Abwasserreinigung gelegt werden.

Der vollständige Bericht ist einsehbar unter:

http://www.wko.at/aw/publikation/IQ/Iq012.pdf 

Wir hoffen Ihnen auch diese Woche interessante und für Sie nützliche Informationen übermittelt zu haben. Bitte empfehlen Sie den Newsletter auch an andere Interessenten. 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Wasser-Wissen-Team